Geomatiker*inhier und heute
Werde Spitzenfachkraft!
Diese Ausbildung bietet Dir einen idealen Einstieg in den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf im Bereich der Geoinformationstechnologie. Erfassung von Daten vor Ort und anschließende Aufbereitung im Büro – so wirst Du Expert*in Geomatik.
| Dauer | 3 Jahre |
| Abschluss | Geomatiker*in |
| Voraussetzungen | Mittlerer Schulabschluss |
| Bewerbungsfrist | Etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn (1. August) Dieser Ausbildungsberuf wird nicht jedes Jahr angeboten. Bei Interesse melde Dich gerne bei uns und wir teilen Dir dann mit, wann wieder ausgebildet wird. |
| Perspektiven | Sehr gute Übernahmechancen (wir bilden nur so viele Nachwuchskräfte aus, wie wir später benötigen) |
Vergütung und Benefits:
- Ausbildungsvergütung nach Ausbildungstarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes:
- 1. Jahr: 1.293,26 Euro/Monat
- 2. Jahr: 1.343,20 Euro/Monat
- 3. Jahr: 1.389,02 Euro/Monat
- Leistungen des öffentlichen Dienstes (Zusatzversorgung, Sonderzuwendungen u. a.)
- Vergünstigungen: Zuschuss zum Deutschlandticket als Jobticket sowie Gesundheitsprogramme etc.
- Kostenübernahme der Unterbringung bei Blockunterricht
In 2026 findest Du uns auf folgenden Messen:
19.03.2026 Pinball (Berufliche Schule Pinneberg)
Jetzt steckt sie mitten im ersten von drei Ausbildungsjahren und lernt, Messdaten vor Ort zu erfassen und anschließend im Büro zu verarbeiten – zum Beispiel zu Karten, Grafiken, Plänen oder auch 3D-Modellen. Wo befinden sich Abwasserkanäle, Gräben, Laternenmasten oder Bäume? Wo verlaufen Grundstücksgrenzen? Und wie fügen sich Sachverhalte in die Umgebung ein?
Dafür arbeitet sie Hand in Hand mit den Vermessungstechnikern der Stadt, bei denen sie auch die mehrmonatigen Praxisphasen ihres ersten Ausbildungsjahres verbringt. „Ich darf selbst an die Geräte ran und mich ausprobieren“, freut sich Amelie über den hohen Praxisbezug. Und sie ergänzt: „Ich werde immer unterstützt – und wenn es mal nötig ist, richtet sich das Tempo nach mir.“
Im Innendienst erstellt Amelie verschiedene Datenbanken und verknüpft, analysiert und verarbeitet die Informationen in Geoinformationssystemen weiter. Dabei helfen ihr Fachprogramme wie AutoCAD, QGIS oder SaGIS Web. „Der Umgang mit Software, Teamarbeit, Vorstellungsvermögen, Selbstorganisation und Mathematikkenntnisse sind wichtig“, sagt Amelie. „Manchmal sind es wirklich Knobelaufgaben, da muss man dranbleiben, Geduld bewahren und zum Teil auch nochmal andere Lösungswege suchen.“
Für Amelie ist der Ausbildungsplatz bei der Stadt Elmshorn ein Volltreffer. „Ich finde es hier perfekt, hier arbeite ich viel mit dem Team zusammen und fühle mich sehr wohl“, sagt sie. „Das Vorstellungsgespräch fand an ihrem Geburtstag statt und genau eine Woche später hatte ich die Zusage“, erinnert sie sich. Ob sie die Ausbildung weiterempfehlen würde? „Auf jeden Fall!“, so Amelie. Sie spielt auch mit dem Gedanken, wie ihr Vorgänger später noch ein Studium anzuschließen. Aber das ist aktuell noch Zukunftsmusik.
Ausbildungsinhalte:
Stadtverwaltung Elmshorn
Mit Unterstützung Deiner Kolleg*innen führst Du technische Vermessungen in Elmshorn durch, protokollierst diese und arbeitest anschließend im Büro die Ergebnisse auf. Diese Daten bilden später die Grundlage z. B. für Geoinformationssysteme, Planungsvorhaben und thematische Planwerke.
- Unterscheidung, Bewertung, Erfassung, Pflege, Verwaltung und Bearbeitung von Geodaten, sowie ihre Verwendung und Präsentation in Geoinformationssystemen
- Erstellung von Datenbanken
- Auswertung und Interpretation von vermessungstechnischen Daten und ihre Einbindung in Geoinformationssysteme
- Aufbereitung von Geodaten für Printprodukte
- Entwicklung mehrdimensionaler Geoprodukte (3-D)
Berufsschule in Kiel
Im 1. Ausbildungsjahr:
- Berufsbezogene Rechts- und Verwaltungsvorschriften
- Grundlagen der Geoinformationstechnologie
- Berufsbezogene mathematische Grundlagen
- Vermessungsverfahren, -instrumente und -zubehör
- Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Lage- und Höhenmessungen, vollständiger Datenfluss
- Geografische Datenverarbeitung (CAD, GIS)
- Geodaten mit anderen Quellen Verknüpfen und bewerten
- Kartenkunde
Berufsschule in Hamburg
Im 2./3. Ausbildungsjahr:
- Umgang mit verschiedenen Datenbanksystemen
- Nutzung von Analysefunktionen und anderen automatisierten Prozessen
- Datenerfassung und Datenverarbeitung in ganzheitlichen Prozessen des Geodatenmanagements
- Geodaten Visualisieren und Präsentierung unter Nutzung verschiedener Software und Darstellungsregeln
- Printprodukte erstellen
Ausbildungsablauf:
- Praxis: Abteilung IT und GIS bei der Stadtverwaltung Elmshorn
- Theorie: Blockunterricht zweimal im Jahr in Kiel (1. Ausbildungsjahr), Blockunterricht in Hamburg (2. und 3. Ausbildungsjahr)