Für 2025 werden Ausbildungsplätze angeboten.

Das Bewerbungsverfahren startet voraussichtlich im Herbst 2024.

Erzieher*inhier und heute

 

Werde Spitzenfachkraft!

Diese praxisintegrierte Ausbildung (PIA) bietet Dir einen idealen Einstieg in einen für die Gesellschaft sehr wichtigen Beruf. Auf Deinem Weg zum/zur Erzieher*in lernst Du die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neben der praktischen Erfahrung steht auch Pädagogik, Sprachbildung, Naturwissenschaft und Politik auf dem Lehrplan.

Dauer: 3 Jahre
Abschluss: Staatlich anerkannte*r Erzieher*in
Voraussetzungen:

In die Fachschule für Sozialpädagogik kannst Du grundsätzlich aufgenommen werden, wenn Du die folgenden Voraussetzungen erfüllst:

  • Mittlerer Schulabschluss und

  • einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf nach § 25 Berufsbildungsgesetz oder § 25 der Handwerksordnung oder einen Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht vergleichbar geregelten Ausbildung und

  • ein sozialpädagogisches Praktikum von mindestens 150 Stunden

oder

  • die Allgemeine oder Fachhochschulreife und 

  • ein sozialpädagogisches Praktikum von mindestens 150 Stunden. Freiwillige Dienste nach Bundesgesetzen können hier ggf. angerechnet werden.

sowie

  • Deutschkenntnisse (mind. C 1) und

  • eine ärztliche Bescheinigung über einen ausreichenden Impfschutz, eine Immunität gegen Masern oder darüber, dass eine medizinische Kontraindikation für eine Masernschutzimpfung gegeben ist (gilt nur für nach dem 31.12.1970 Geborene)

 

Hinweis: Sozialpädagogische Assistenten*innen (SPA) können sich nicht für diese PIA bewerben, da sie nur noch in zweijährigen Bildungsgängen ausgebildet werden dürfen. Nähere Informationen erhältst du bei der Berufsschule Pinneberg.

Bewerbungsfrist: Etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn (1. August)
Perspektive: Sehr gute Übernahmechance (wir bilden nur so viele Nachwuchskräfte aus, wie wir später benötigen)

 

Vergütung und Benefits:
  • Ausbildungsvergütung nach Ausbildungstarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes – Besonderer Teil – Pflege:
    • 1. Jahr: 1.340,69 Euro/Monat
    • 2. Jahr: 1.402,07 Euro/Monat
    • 3. Jahr: 1.503,38 Euro/Monat
  • Leistungen des öffentlichen Dienstes (Zusatzversorgung, Sonderzuwendungen u. a.)
  • Vergünstigungen: Zuschuss zum Deutschlandticket als Jobticket sowie Gesundheitsprogramme etc.

Frau Piening

Ausbildungsleitung technische und soziale Berufe

+49 4121 231-336
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eine Gruppe junger Menschen macht ein Selfie
Triff uns 2024 auf folgenden Jobmessen

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AzubIZ

27. September 2024, 08.30 - 13:00 Uhr, Regionales Bildungszentrum des Kreises Steinburg (RBZ)

Berufsfindungsmesse

09. Oktober 2024, 9:00 - 14:00 Uhr, Berufsschule Elmshorn

Ausbildungsmesse Berufe live:

08. November 2024, Rathaus Elmshorn

Bild einer Frau

Christine Timm - Auszubildende zur staatlich anerkannten Erzieherin 

In ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin darf Christine Billard spielen, Schildkröten und Hamster streicheln, kicken und kochen. Denn all das kann sie nutzen, um ganz nebenbei ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufzubauen. „Wir spielen mit ihnen, lösen Konflikte und unterstützen als Kommunikator*innen“, erklärt sie.

Allerdings ist Christine nicht wie alle anderen in ihrer Berufsschulklasse in einer Kita oder einem Hort im Einsatz. Sie kümmert sich um die schon älteren Fünft- bis Siebtklässler der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE). Zusammen mit ihren Kolleg*innen stellt sie Freizeit-Angebote zusammen, zum Beispiel für die Mittagszeit. Dann gilt es, sich den Fußball und ein paar Kinder zu schnappen, in der Werkstatt zu basteln, zu quatschen oder gemeinsam zu kochen. „Jeder agiert nach seinen Stärken“, freut sich Christine. „Man kann sich frei entfalten und hat ein Team, das hinter einem steht und mit dem man sich über alles austauschen kann. Das ist wie eine kleine zweite Familie hier.“ Im Team hat sich Christine von Anfang an sehr wohl gefühlt. Sie sagt: „Ich bin mit offenen Armen empfangen worden und wurde gleich in alle Prozesse integriert.“ 


Dass sie mal Erzieherin werden will, das wusste die 23-Jährige eigentlich schon immer – „weil ich gerne mit Menschen arbeite“, erklärt Christine. Nach ihrem Abi 2019 legte sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Glückstädter Werkstätten ein, die Menschen mit Behinderungen eine Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen. Im Anschluss arbeitete sie dort noch ein Dreivierteljahr im Wohnheim, bevor sie die Ausbildung bei der Stadt Elmshorn begann. Auf die Anzeige wurde sie zeitgleich durch ihre Mutter und ihren alten Anleiter bei den Glückstädter Werkstätten aufmerksam gemacht – und landete einen Volltreffer. 

Die Mischung aus jeweils zwei Tagen Schule und drei Tagen praktischer Arbeit reizt sie besonders. Darüber hinaus bereichern viele Zusatzangebote ihre Ausbildung bei der Stadt, zum Beispiel Workshops, Azubi-Tage oder Praktika in anderen Einrichtungen. Und: „Dank des Modells der praxisintegrierten Ausbildung erhalte ich bereits ein festes Gehalt“, unterstreicht Christine. Auch deswegen „habe ich mich sehr gefreut, dass die Stadt mich genommen hat“. 

Ausbildungsinhalte:

Stadtverwaltung Elmshorn

Während der Ausbildung erlebst Du den Alltag des Teams „Kinder- und Jugendarbeit“ (Kinder- und Jugendhaus Krückaupark, mobile Spielplatzbetreuung....) oder des Teams „Ganztag“ in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule hautnah mit:

  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bzw. mit Schüler*innen
  • Aufbau kommunikativer Beziehungen
  • Informieren, begleiten, unterstützen, helfen, beraten, fördern, erziehen, bilden, organisieren, entscheiden, intervenieren …
  • Reflektieren und Einbeziehen gesellschaftlicher Hintergründe
  • Dokumentation und Berichtswesen
  • Anwendung von Gesetzen und Rechtsvorschriften
  • Mitwirkung bei konzeptionellen Arbeiten
  • Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Freiwilligen (ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen)
  • Teamsitzungen

 

Berufsschule Pinneberg (www.bs-pinneberg.de)
  • Fachrichtungsbezogener Unterricht, z. B. Weiterentwicklung der beruflichen Identität und professionellen Perspektive, Gestaltung pädagogischer Beziehungen und pädagogische Arbeit mit Gruppen
  • Fachrichtungsübergreifender Unterricht: Deutsch/Kommunikation mit Sprachbildung, Naturwissenschaft und Technik, Wirtschaft/Politik

 

Ausbildungsablauf:

  • Wechsel von Theorie- und Praxisphasen (2 Tage Berufsschule und 3 Tage Praxis pro Woche)
  • Nähere Informationen zur Aufteilung der Unterrichts- und Praxisstunden im Lehrplan
  • Praktische Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit anderen Altersgruppen (330 Stunden im Bereich der unter 6-jährigen)
  • Urlaub: 30 Tage/Jahr (kann nur in den Ferien genommen werden)