Vermessungstechniker*inhier und heute

 

Werde Spitzenfachkraft!

Diese Ausbildung bietet Dir einen idealen Einstieg in den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf im Bereich der Geoinformation. Messungen vor Ort und anschließende Auswertung im Büro – so wirst Du Expert*in in Vermessungstechnik.

 

Dauer: 3 Jahre
Abschluss: Vermessungstechniker*in
Voraussetzungen: Mittlerer Schulabschluss
Bewerbungsfrist: Etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn (1. August)
Perspektive: Sehr gute Übernahmechance (wir bilden nur so viele Nachwuchskräfte aus, wie wir später benötigen)

 

Vergütung und Benefits:
  • Ausbildungsvergütung nach Ausbildungstarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes:
    • 1. Jahr: 1.018,26 Euro/Monat
    • 2. Jahr: 1.068,20 Euro/Monat
    • 3. Jahr: 1.114,02 Euro/Monat
  • Leistungen des öffentlichen Dienstes (Zusatzversorgung, Sonderzuwendungen u. a.)
  • Vergünstigungen: Teilnahme am Jobticket-Programm des HVV oder der Deutschen Bahn sowie Gesundheitsprogramme etc.
  • Kostenübernahme der Unterbringung bei Blockunterricht
Portrait einer Frau

Frau Piening

Ausbildungsleitung technische und soziale Berufe

+49 4121 231-336
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Mann lächelt

Porträt – Jonathan Reimers, Auszubildender zum Vermessungstechniker

In meinem Beruf muss ich Dinge ganz genau nehmen: Als Auszubildender zum Vermessungstechniker lerne ich, fehlerfrei zu arbeiten, ...

da sich andere Mitarbeitende auf meine Ergebnisse verlassen. Wenn ich nicht genau messe, kann es später Probleme beim Bau geben.

Genaue Zahlen braucht zum Beispiel die Stadtentwässerung: Weil Elmshorn relativ flach ist, muss das Kanalnetz so optimal gebaut werden, dass es immer ein Gefälle gibt und dennoch der Abstand zur Straßendecke stimmt - wie das klappen kann, messen mein Ausbilder und ich aus. Außerdem bestimmen wir den genauen Standort, an denen neue Gebäude entstehen sollen, führen Vermessungen für städtische Straßenbauprojekte aus oder zeigen Grenzen an und klären so, ob etwas auf städtischem oder auf privatem Gelände liegt.

In meinem Beruf muss ich wetterfest sein und verbringe nicht den ganzen Tag im Büro - das wäre nichts für mich. Die Arbeit ist vielseitig, erfordert gute Mathekenntnisse und logisches Denken. Etwas IT ist auch dabei, denn ich lerne, wie ich unsere Ergebnisse aufarbeiten und ins städtische Geodateninformationssystem übertragen kann. Meine Kolleg*innen zeigen mir den verwaltungsseitigen Ablauf. Abgerundet wird die Ausbildung durch die Berufsschule und einen Einsatz im Katasteramt.

Diesen Austausch mit anderen Behörden gibt es woanders kaum. Damit bin ich nach meiner Ausbildung wirklich gut aufgestellt. Schon heute weiß ich: Wenn ich meine Ausbildung gut mache, werde ich bei der Stadt übernommen. Und da sich in Elmshorn einiges bewegt, werde ich als Vermessungstechniker immer gut zu tun haben.

 

Autor: Herr Planer, Stadt Elmshorn 

Ausbildungsinhalte:

 
Stadtverwaltung Elmshorn

Mit Unterstützung Deiner Kolleg*innen führst Du technische Vermessungen in Elmshorn durch, protokollierst diese und arbeitest anschließend im Büro die Ergebnisse auf. Diese Daten bilden später die Grundlage für z. B. amtliche Geobasisinformationssysteme oder Planungsunterlagen für Bauvorhaben:

  • Außendienst: technische Vermessungen an Straßen, Grundstücken und Bauwerken sowie Dokumentation
  • Innendienst: Auswertung der Ergebnisse, Durchführung von Berechnungen und Übertragung der gewonnenen Geodaten mithilfe spezieller Software in Planungsunterlagen

 

Berufsschule in Kiel (www.rbz-schuetzenpark.de)
  • Berufskundliche und mathematische Grundlagen
  • Vermessungsverfahren, -instrumente und -zubehör
  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Lage- und Höhenmessungen, vollständiger Datenfluss
  • Vermessungstechnisches Denken, geodätische Rechenprogramme
  • Geografische Datenverarbeitung (CAD, GIS)
  • Kartenkunde
  • Geoinformationssysteme

 

Ausbildungsablauf:

  • Praxis: Bereich IT und Geoinformationssystem bei der Stadtverwaltung Elmshorn
  • Theorie: sechswöchiger Blockunterricht zweimal im Jahr in Kiel