Schade! Leider ist der Ausbildungsplatz als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice für 2020/2021 bereits vergeben.

Schau gern später wieder vorbei...

Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservicehier und heute

 

Werde Spitzenfachkraft!

Diese Ausbildung bietet Dir einen idealen Einstieg in einen sehr interessanten Beruf. Moderne Technik und das gesamte Stadtgebiet als Zuständigkeitsbereich, mal drinnen und mal draußen arbeiten – dieses Spektrum deckt bereits Deine Ausbildung ab.

 

Dauer: 3 Jahre
Abschluss: Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Voraussetzungen: Erster allgemeinbildender Schulabschluss oder Mittlerer Schulabschluss
Bewerbungsfrist: Etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn (1. August)
Perspektive: Sehr gute Übernahmechance (wir bilden nur so viele Nachwuchskräfte aus, wie wir später benötigen)

 

Vergütung und Benefits:
  • Ausbildungsvergütung nach Ausbildungstarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes:
    • 1. Jahr: 1.018,26 Euro/Monat
    • 2. Jahr: 1.068,20 Euro/Monat
    • 3. Jahr: 1.114,02 Euro/Monat
  • Leistungen des öffentlichen Dienstes (Zusatzversorgung, Sonderzuwendungen u. a.)
  • Vergünstigungen: Teilnahme am Jobticket-Programm des HVV oder der Deutschen Bahn sowie Gesundheitsprogramme etc.
  • Kostenübernahme der Unterbringung bei Blockunterricht
Portrait einer Frau

Frau Piening

Ausbildungsleitung technische und soziale Berufe

+49 4121 231-336
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Mann in grellfarbener Arbeitsjacke lächelt

Porträt – Tjark Boos, Auszubildender zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

Mit meiner Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice habe ich alles richtig gemacht.

Dabei war die Bewerbung eine spontane Sache. Mein Vater hatte die Stellenanzeige in der Zeitung gesehen und mir gezeigt.

Eigentlich hatte ich nach meinem Hauptschulabschluss eine Lehre zum Hotelfachmann begonnen. Die hatte ich aber abgebrochen, denn nur drinnen zu arbeiten und keine geregelten Arbeitszeiten zu haben, das hat mir nicht gefallen.

Bei der Stadtentwässerung Elmshorn ist das anders. Der Betrieb ist für das Ableiten von Schmutz- und Regenwasser im gesamten Stadtgebiet zuständig. Für mich heißt das: Ich arbeite ich mal drinnen in einer Pumpstation, mal draußen mit einem Fahrzeug - und habe dennoch geregelte Arbeitszeiten. Mein Tag beginnt jeden Morgen mit einer Besprechung um 6.30 Uhr. Gab es eine Störung? War was Besonderes? Dann geht’s raus an die Arbeit. Mein Einsatzgebiet ändert sich jede Woche. Mal filmen wir mit der Kamera die Rohre, um Schäden festzustellen, mal spülen wir sie, mal setzen wir Nebel ein, um sogenannte Falscheinleiter zu finden – also Schmutzwasserohre, die in den Regenwasserschacht führen. Außerdem kümmere ich mich gemeinsam mit einem Schlosser und einem Elektriker um 56 Pumpstationen, Regenrückhaltebecken, Schieber und Rückstau-Klappen. Und um 16 Uhr ist zuverlässig Feierabend.

Das Arbeitsklima ist gut. Wenn ich Fragen habe, werden die in Ruhe beantwortet. Die Zeit ist in meiner dreijährigen Ausbildung da. Alles wird gut erklärt. Dass man sich duzt – daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Jetzt finde ich das gut.

Wer in diesem Job anfängt, darf keine Angst vor Schmutz und Geruch haben – auch, wenn man fast immer sauber bleibt. Und falls nicht: Wir tragen Arbeitsklamotten. Außerdem geht es noch während der Arbeitszeit unter die Dusche, denn Hygiene und Gesundheitsschutz sind wichtig. In meinem Job sind auch körperliche Fitness, Teamfähigkeit und Kommunikation gefragt.

Die theoretischen Grundlagen lerne ich vier Mal im Jahr in der Berufsschule in Gelsenkirchen. Drei bis vier Wochen am Stück wird hier im Blockunterricht gezeigt wie man zum Beispiel Fließgeschwindigkeiten berechnet, Hygiene-Grundlagen und Umweltschutz beachtet.

Für mich steht fest: Mit dieser Ausbildung habe ich den richtigen Beruf gefunden.

 

Autor: Morten Planer 

Ausbildungsinhalte:

Stadtverwaltung Elmshorn

Damit unsere mehr als 50.000 Bürger*innen problemlos so alltägliche Dinge wie Duschen oder Abwaschen können und selbst ergiebiger Regen Grundstücke und Straßen nicht überschwemmt, unterstützt Du uns bei der städtischen Stadtentwässerung:

  • Inspektion und Wartung von Rohren, Kanälen und abwassertechnischen Anlagen
  • Kontrolle des 300 Kilometer langen Kanalnetzes auf Ablagerungen, Verunreinigungen und Schäden (etwa durch Wurzeln, Frost oder Erdbewegungen) und Beheben dieser
  • Bedienung moderner Fahrzeuge wie Pump- und Saugwagen sowie Nutzung von Spezialtechnik wie ferngesteuerten Kameras
  • Sicherstellung des Betriebs von 50 Pumpwerken gemeinsam mit Deinen Kollegen

 

Hans-Schwier-Berufskolleg der Stadt Gelsenkirchen (www.hsbk-ge.de)
  • Lernfeldübergreifende Projekte (mit Einbindung der Praxisphasen bei der Stadt)
  • Schwerpunkt Arbeitsschutz, z. B. Besuche der Deutschen Arbeitsschutzausstellung, Firmenbesichtigungen

 

Ausbildungsablauf:

  • Wechsel von Theorie- und Praxisphasen, zweimal pro Jahr Blockunterricht in der Berufsschule in Gelsenkirchen
  • Berufsschulzeit: Wohnen im Internat