Achtung!

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen!

Erzieher*inhier und heute

 

Werde Spitzenfachkraft!

Diese praxisintegrierte Ausbildung (PIA) bietet Dir einen idealen Einstieg in einen für die Gesellschaft sehr wichtigen Beruf. Auf Deinem Weg zum/zur Erzieher*in lernst Du die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neben der praktischen Erfahrung steht auch Pädagogik, Sprachbildung, Naturwissenschaft und Politik auf dem Lehrplan.

Dauer: 3 Jahre
Abschluss: Staatlich anerkannte*r Erzieher*in
Voraussetzungen:

In die Fachschule für Sozialpädagogik kannst Du grundsätzlich aufgenommen werden, wenn Du die folgenden Voraussetzungen erfüllst:

  • Mittlerer Schulabschluss und

  • einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf nach § 25 Berufsbildungsgesetz oder § 25 der Handwerksordnung oder einen Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht vergleichbar geregelten Ausbildung und

  • ein sozialpädagogisches Praktikum von mindestens 150 Stunden

oder

  • die Allgemeine oder Fachhochschulreife und 

  • ein sozialpädagogisches Praktikum von mindestens 150 Stunden. Freiwillige Dienste nach Bundesgesetzen können hier ggf. angerechnet werden.

sowie

  • Deutschkenntnisse (mind. C 1)

 

Hinweis: Sozialpädagogische Assistenten*innen (SPA) können sich nicht für diese PIA bewerben, da sie nur noch in zweijährigen Bildungsgängen ausgebildet werden dürfen. Nähere Informationen erhältst du bei der Berufsschule Pinneberg.

Bewerbungsfrist: Etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn (1. August)
Perspektive: Sehr gute Übernahmechance (wir bilden nur so viele Nachwuchskräfte aus, wie wir später benötigen)

 

Vergütung und Benefits:
  • Ausbildungsvergütung nach Ausbildungstarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes – Besonderer Teil – Pflege:
    • 1. Jahr: 1.140,69 Euro/Monat
    • 2. Jahr: 1.202,07 Euro/Monat
    • 3. Jahr: 1.303,38 Euro/Monat
  • Leistungen des öffentlichen Dienstes (Zusatzversorgung, Sonderzuwendungen u. a.)
  • Vergünstigungen: Teilnahme am Job-Ticket-Programm des HVV oder der Deutschen Bahn
Portrait einer Frau

Frau Piening

Ausbildungsleitung technische und soziale Berufe

+49 4121 231-336
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Mann mit Gesellschaftsspiel

Porträt – Niklas Boos, Auszubildender zum Erzieher

In meinem Beruf muss man sein inneres Kind noch kennen: Als  Erzieher  kümmere  ich  mich....

zwar  um  die  Probleme  von Kindern und Jugendlichen, aber es geht auch darum, gemeinsam Spaß zu haben. Denn das Vertrauen, das so aufgebaut wird, ist die Grundlage für alle anderen Gespräche.

Eigentlich wollte ich Soziale Arbeit studieren. Mein Bundesfreiwilligendienst  im  Kinder-  und  Jugendhaus Krückaupark hat mich dann auf diesen Pfad gebracht. Nur zur Schule gehen wollte ich nicht wieder, was bei der Erzieher-Ausbildung sonst Standard ist. Als die Stadt Elmshorn die duale Ausbildung anbot, wusste ich: Die ist wie auf mich zugeschnitten. Und sogar bezahlt.

Drei Tage die Woche arbeite ich an der Erich Kästner Gemeinschaftsschule, wo ich für Schüler*innen aus den Jahrgängen Fünf bis Sieben Freizeitangebote gestalte, den offenen Schulhof betreue und bei der Organisation mithelfe. Das heißt: Mal spiele ich mit den Kindern und Jugendlichen, mal höre ich zu oder löse Probleme, mal erarbeite ich ganze Kurse – und helfe auch  bei  den  Ferienfreizeiten.  Das  Team  aus  Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen unterstützt mich dabei. Auch dann, wenn es schwierige Situationen gibt. Wie schnell ich Verantwortung  übernehme,  darf  ich  selbst  entscheiden.  So  habe ich Raum für meine eigene Entwicklung.

An der Erzieherschule werden wir auf alle Bereiche des Berufs vorbereitet, sodass ich später auch im Kindergarten arbeiten könnte. Allerdings wird mir bei der Stadt von Anfang an vermittelt, dass es gute Chancen auf eine Übernahme gibt – ich könnte nach der Ausbildung direkt weitermachen.

Ausbildungsinhalte:

Stadtverwaltung Elmshorn

Während der Ausbildung erlebst Du den Alltag des Teams „Kinder- und Jugendarbeit“ (Kinder- und Jugendhaus Krückaupark, mobile Spielplatzbetreuung....) oder des Teams „Ganztag“ in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule hautnah mit:

  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bzw. mit Schüler*innen
  • Aufbau kommunikativer Beziehungen
  • Informieren, begleiten, unterstützen, helfen, beraten, fördern, erziehen, bilden, organisieren, entscheiden, intervenieren …
  • Reflektieren und Einbeziehen gesellschaftlicher Hintergründe
  • Dokumentation und Berichtswesen
  • Anwendung von Gesetzen und Rechtsvorschriften
  • Mitwirkung bei konzeptionellen Arbeiten
  • Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Freiwilligen (ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen)
  • Teamsitzungen

 

Berufsschule Pinneberg (www.bs-pinneberg.de)
  • Fachrichtungsbezogener Unterricht, z. B. Weiterentwicklung der beruflichen Identität und professionellen Perspektive, Gestaltung pädagogischer Beziehungen und pädagogische Arbeit mit Gruppen
  • Fachrichtungsübergreifender Unterricht: Deutsch/Kommunikation mit Sprachbildung, Naturwissenschaft und Technik, Wirtschaft/Politik

 

Ausbildungsablauf:

  • Wechsel von Theorie- und Praxisphasen (2 Tage Berufsschule und 3 Tage Praxis pro Woche)
  • Nähere Informationen zur Aufteilung der Unterrichts- und Praxisstunden im Lehrplan
  • Praktische Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit anderen Altersgruppen (330 Stunden im Bereich der unter 6-jährigen)
  • Urlaub: 30 Tage/Jahr (kann nur in den Ferien genommen werden)